Jugend und Fridays For Future …

Dieser Generation mangelt es nicht an politischem Interesse. Ganz im Gegenteil: Die Jugendlichen von heute interessieren sich nicht nur für den Klimaschutz, sie interessieren sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, für die Umwelt und soziale Gerechtigkeit, sie wollen sich in diesen Bereichen auch engagieren: 32 Prozent sagten bereits 2015, dass ihnen politisches Engagement wichtig ist. Fast der Hälfte von ihnen ist es sogar besonders wichtig.
32 Prozent, das klingt wenig. Ich könnte hier nun genauso gut schreiben, dass eben nur ein Drittel der Jugendlichen aktiv etwas verändern will und damit viel zu wenige. Aber große Veränderungen gehen immer von Minderheiten und manchmal sogar von Einzelnen aus:
Die Schwedin Greta Thunberg ist eine dieser Einzelnen, die längst nicht mehr allein sind. Am 20. August 2018 startete sie ihren Skolstrejk för klimatet. Statt in die Schule zu gehen, setzte sie sich von diesem Tag an jeden Freitag vor das schwedische Parlament in Stockholm. Sie hielt einen TED-Talk, sprach auf der UN-Klimakonferenz in Katowice, auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos und ermahnte Staatsoberhäupter und RegierungschefInnen mit den Worten: “Ich will, dass ihr in Panik geratet.” Ihrem Protest folgen Jugendliche weltweit unter dem Hashtag fridaysforfuture.

Auch in Deutschland gingen große Veränderungen immer von kleinen Gruppen aus: Als die StudentInnen des SDS, des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes, 1968 den “Muff von tausend Jahren” aus den Talaren ihrer Professoren klopfen wollten und damit in Deutschland die Grundlage schufen für die 68er, die Hippie-Bewegung, die sexuelle Befreiung, einen neuen antiautoritären Erziehungsstil.

“FRÜHER WAR NICHT ALLES BESSER.”
Das alles klingt nach Revolte und Rock’n’Roll, aber damals führte Roy Black die Charts an. Früher war nicht alles besser, auch in den Sechzigern und Siebzigern engagierte sich nur ein Bruchteil der Jugend politisch. SozialwissenschaftlerInnen schätzen, es waren gerade mal drei bis vier Prozent. Doch die Radikalität ihrer Forderungen und die Lautstärke, mit der sie diese vortrugen, veränderte die Bundesrepublik. Die Debatten und Aktionsformen der Studentenbewegung bildeten die Grundlage für die Friedens- und die Anti-Atomkraftbewegung, viele ihrer ehemaligen MitstreiterInnen waren MitbegründerInnen der Partei Die Grünen. Man sollte die 32 Prozent von heute, die aktiv etwas verändern wollen, ernst nehmen. Es sind so viele wie seit der zweiten Hälfte der Achtzigerjahre nicht mehr, als die Jugend als überdurchschnittlich politisiert galt, auch weil ihre Zukunftsaussichten so schlecht waren. „

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Grundsätzlich gilt m. E. auch immer: Jede Generation solange jung, hat ein Recht auf ihren Irrtum!

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